Klasse 4b

Klassenlehrer: Herr Schütz

Raum: 14

Elternvertreter: Angela Gradito, Stanimira Damianov

 


 

Grundschüler engagieren sich für nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen der Sensibilisierung für nachhaltige Entwicklung nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule Haueneberstein am „Standby“-Projekt teil. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Landes Baden-Württemberg, die sich mit nachhaltiger Energiegewinnung, dem ökologischen Umgang mit Ressourcen und dem Sparen von Strom in die Klassenzimmer begibt.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich im Zuge dessen mit globalen Folgen und Faktoren der Energiegewinnung und Verschwendung auseinander, sammelt Möglichkeiten, Energie nachhaltig zu gewinnen und zu verteilen und übertrugen gewonnene Erkenntnisse auf den eigenen Haushalt. Möglich war dies durch den zweimaligen Besuch eines dazu eingeladenen Experten. Der Beauftragte der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg Herr Speich zeigte den Schülerinnen und Schüler nicht nur verschiedene Möglichkeiten, selbst etwas für den Klimaschutz zu unternehmen sondern verschaffte ihnen auch Einblicke und damit ein Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch und die damit verbundenen Folgen.

  

  

 

 

 

Zeitreise

 

Dieser Weisheit Lehren durften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b in ebenso traditioneller Weise „mit Vergnügen hören“.

In der Woche vor den Faschingsferien wurde auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler und im Anschluss an eine in Klasse 3 behandelte Einheit zum Thema „Schule vor hundert Jahren“ eine Schulstunde inszeniert, wie sie vermutlich auch im Jahre 1919 stattgefunden hat.

       

Ganz aufgeregt und in detailgetreuer und authentischer Kleidung versammelten sich die Kinder zunächst vor der alten Schulhaustür, um dort von Frau Hatz und Herrn Schütz in Empfang genommen zu werden. Selbst wenn die Kostümierung ihrer Lehrkräfte zunächst einmal Gelächter auslöste, wurde durch deren Verhalten relativ deutlich signalisiert, dass sich alle Beteiligten nun auf eine Zeitreise begeben und ihr Verhalten den schulischen Gepflogenheiten des Jahres 1919 anpassen müssen.

Dementsprechend wurden die Schülerinnen und Schüler getrennt in Buben und Mädchen in Reih und Glied, aufrecht gehend und ohne einen Ton in ihre Klassenzimmer geführt. Die Kinder nahmen dann in einem räumlich veränderten Klassenzimmer ihre Plätze ein und durften der „Weisheit Lehren … mit Vergnügen hören“, sich in „Rechnungssachen“ und „dem Schreiben und Lesen üben“.

Frau Hatz und Herr Schütz achteten durch didaktische Vorgehensweisen und erzieherische Maßnahmen der damaligen Zeit darauf, einen möglichst authentischen Rahmen zu schaffen. So wurde beispielsweise zu Beginn der Stunde ein Lied aus der damaligen Zeit gesungen, ein Gebet aufgesagt und ein Gedicht zunächst im Chor und dann einzeln aufgesagt.

Eine Besonderheit für die Schülerinnen und Schüler stellte das Schreiben auf Schiefertafeln dar, was sie mit Freude ausführten.

Die Zeitreise war nach einer Stunde dann auch schon zu Ende und wurde sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrkräften als ein gelungenes und lehrreiches Erlebnis empfunden. In einem abschließenden Unterrichtsgespräch wurde jedoch in beiden Klassen festgestellt, dass die heutigen Lernbedingungen und das sonst bestehende Lernklima nicht auf Dauer eingetauscht werden solle.    

 

 

 

 

Adresse:

Grundschule Haueneberstein
Alte Dorfstraße 12
76532 Baden-Baden